„Mit einem Tier ist man nie allein“

Warum Gerda Krebs ihr Vermögen dem Tierschutz widmet.

Die Liebe zu Tieren begleitet Gerda Krebs schon ihr ganzes Leben. Deshalb möchte die neunzigjährige Wienerin auch, dass ihr Vermögen einmal dem Wiener Tierschutzverein zugute kommt.

„Wo andere kleine Mädchen mit Puppen spielten, beschäftigte ich mich mit meinem Spielzeugzoo. Die Kühe, Ziegen und Schafe habe ich vor dem Zubettgehen schlafen gelegt“, erinnert sich Gerda Krebs. Auch Familienhund „Burschi“, ein Schnauzer, eroberte damals ihr Herz im Sturm

Lebenslanges Engagement

Die Wienerin setzt sich schon ihr ganzes Leben für den Tierschutz ein: „Tiere sind absolut unterprivilegiert und sie können sich nicht selbst helfen“, begründet die rüstige Dame ihr Engagement. Jahrzehntelang organisierte sie eine große Webpelz-Modenschau – zunächst im Kursalon Hübner, später im Naturhistorischen Museum.  Neben der, ihrer Ansicht nach oft grausamen Nutztierhaltung sind der studierten Chemikerin auch die „sinnlosen Tierversuche“ ein Dorn im Auge: „Jedes Geschöpf ist anders. Man gibt ja auch nicht einem Hund Medikamente für eine Kuh.“

Der Klimaschutz ist der 90-Jährigen ebenfalls ein großes Anliegen: „Die Erderwärmung trifft ja die Tiere noch ärger als die Menschen, wenn man sich die Brände in Australien oder die Überschwemmungen ansieht. Und schuld sind wir.“ Hier sei dringend ein Umdenken erforderlich, ist Krebs überzeugt: „Wir müssen die Ansprüche zurückschrauben. Man braucht nicht im Sommer ans Meer zu fliegen, wenn man in der Donau baden kann.“

Treue Gefährtin

Seit nunmehr acht Jahren ist Lena, ein kleiner „Yorkshire mit seltsamen Haaren“ (O-Ton Krebs) ständig an der Seite der Tierfreundin. Die alleinstehende Dame bewahrte den pfiffigen Vierbeiner vor dem Tod in einer ungarischen Tiertötungsstation. „Mit einem Tier ist man nie allein. Lena begleitet mich durch Dick und Dünn.“

Schon eine lebenslange Geschichte verbindet Krebs mit dem Wiener Tierschutzverein Vösendorf: „Bereits meine Mutter war dort Mitglied.“ Sie selbst schätzt besonders, dass der Verein nicht nur herrenlose Katzen und Hunde aufnimmt, sondern sich auch aktiv für Tierrechte stark macht.

Aus diesem Grund soll die gemeinnützige Organisation auch einmal ihr Vermögen erben. Gerda Krebs hat dazu schon vor Jahren ein handschriftliches Testament verfasst und beim Bezirksgericht hinterlegt. Nur ihre Möbel sollen einmal die Enkerl der Nachbarin erhalten: „Die können mehr damit anfangen, als die Hunde und Katzen“, schmunzelt Krebs.

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Anna M.

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