Kleine Kulturgeschichte des Spendens

Der Gedanke der Wohltätigkeit und des Spendens zieht sich quer durch alle Epochen und Völker.

Die Philanthropie, also ein menschenfreundliches Denken und Verhalten, ist tief in der menschlichen Natur verankert: Neben der Nächstenliebe als Grundwert im Christentum gibt es im Judentum die Zedaka, das Angebot der Wohltätigkeit, oder im Islam die Zakät, eine verpflichtende Abgabe für Bedürftige.

Spenden fürs Seelenheil

Historisch ist die Spende mit der Gabe und dem Opfer verwandt. Ihre Wurzeln lassen sich zu den kirchlichen Stiftungen im Mittelalter und noch viel weiter zurückverfolgen: Denn schon im antiken Griechenland gab es die „Wohltat“, allerdings nicht im Sinne der Armenpflege, sondern als sittliche Verpflichtung, die das persönliche Ansehen steigerte und der Allgemeinheit zugutekam. Vorformen der heutigen Spende findet man auch im Alten Ägypten. Dort hing das Stiften zum Lebensende mit dem Glauben zusammen. Es sollte demnach das eigene Seelenheil nach dem Tod sichern.

Mit dem Christentum, das die Bedürftigen als „Stellvertreter Jesu auf Erden“ sieht, wurde das Spenden vom privaten zum gesellschaftlichen Faktor. Während der Renaissance (etwa 1400-1620) blühte das Stiftungswesen auf – und ist wie das Spenden bis heute in unserer Gesellschaft verankert.

Weitere News

Titel

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Leider konnten die Daten nicht geladen werden.

Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Anna M.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Leider konnten die Daten nicht geladen werden.

Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.